Wohnen

Welcome Home - Homing liegt auch 2021 im Trend

04.

Februar 2021

Gerade in den vergangenen Monaten ist das Zuhause noch stärker in den Mittelpunkt des Lebens gerückt. Homing, so der lautende und anhaltende Trend, bezieht sich auf ein gemütliches, behagliches Wohngefühl in den eigenen vier Wänden, das wir mehr als je zuvor genießen. Das Eigenheim wird zudem zu einem sozialen Lebensmittelpunkt, in dem normalerweise auch in Geselligkeit mit Freunden und Familie gefeiert wird. Homing folgt auf und erweitert den so genannten Cocooning-Trend, der sich mehr auf den Rückzug in das Eigenheim bezieht. Der Trend steht für Behaglichkeit im Zuhause, in dem Menschen sich von der Schnelllebigkeit unseres Zeitalters erholen können.

Selber Kochen gewinnt mehr an Bedeutung

Der Trend ist keine Neuheit im schnelllebigen Digitalzeitalter, in dem die Menschen per Klick durchgehend erreichbar sein können. Corona hat den Homing-Trend noch verstärkt und erweitert: zuhause wird nun viel mehr gekocht und gegessen, anders gewohnt und zudem gearbeitet. Da muss dieses einfach noch gemütlicher und effizienter gestaltet sein. Dadurch hat sich laut Nicolette Naumann, Bereichsleiterin der Ambiente, Messe Frankfurt die Nachfrage im Handel insbesondere in den Bereichen Dining und Cooking massiv erhöht, wie sie in möbelkultur.de berichtet: „Viele von uns haben in den vergangenen Monaten so viel Zeit in der Küche verbracht wie selten zuvor. Und das zeigen auch die Verkaufszahlen im Handel, denn die Nachfrage nach Zubehör fürs Kochen und Backen ist deutlich gestiegen“.

Homing trifft auf Homeoffice und Homeschooling

Gerade jetzt, wenn homeoffice und distance learning Einzug in die ansonsten dem Wohnen und Leben vorbehaltenen Räumlichkeiten halten, rückt eine Neugestaltung der eigenen vier Wände ins Zentrum der Betrachtung. Lange Zeit brauchte niemand mehr einen eigenen Arbeitsplatz mit Schreibtisch in der Wohnung. Bislang waren es vor allem nur die Schulkinder, die in ihren Zimmern einen eigenen Schreibtisch zur Verfügung hatten. Durch die der Corona-Krise geschuldeten Veränderungen jedoch arbeitet gerade Jung und Alt meist zur gleichen Zeit in der gemeinsamen Wohnung. Eine Herausforderung, die nach Raffinesse in der Gestaltung der neuen, individuellen Wohn- wie Arbeitswelten verlangt.

Funktionale Schreibtisch-Modelle sind gefragt

Wahrscheinlich ist homeoffice in zeitlich-variabler Form nicht mehr aus dem Arbeitsleben wegzudenken. Moderne, funktionale oder flexible Schreibtisch-Lösungen sind umso mehr gefragt. Stilsichere Trennwände oder eigene Nischen für in Wohn- oder Schlafzimmern integrierte Arbeitsecken schaffen Möglichkeit zur Vereinbarkeit von Arbeit, Wohnen und Leben. Normalerweise sind es die alljährlichen Möbelmessen, auf denen das Fachpublikum und interessierte Besucher den Einfallsreichtum der Wohnbranche und damit die angesagten Einrichtungstrends aufschnappen. Wegen Corona wird es auch demnächst weniger persönliche Zusammenkünfte auf den Böden von Messegeländen geben.

Messen auf digitalem Niveau – Ambiente Frankfurt goes digital

Die Ambiente Frankfurt verlagert ihren jährlichen Branchentreffpunkt daher auf ein virtuelles Gelände. Die Frankfurter Messe gibt auf ihrer Homepage bekannt, dass sie als physischer Treffpunkt in diesem Jahr ausfallen wird. Der Termin für das nächste Get together in natura ist mit Datum von 11.-15. Februar 2022 zwar bereits bekannt, doch bis dahin wollen die Veranstalter nicht warten. Um nicht ganz auf Networking, Beratung wie den fachlichen Austausch verzichten zu müssen, lädt die Messe gemeinsam der Christmasworld, Paperworld und Creativeworld am 20. April 2021 zum Consumer Goods Digital Day, an dem sich die Einrichtungsbranche zum digital talk versammeln kann.

Ein kleiner „Blickfang“ von nationalen wie internationalen Einrichtungsmessen

Einige Messen sind verschoben worden oder gänzlich ausgefallen, auf einige aber darf man hoffen. Wer also den hautnahen Messetrubel nicht missen will, hat gute Chancen, diesen im Spätfrühling oder Herbst wieder zu entdecken. Die Blickfang Hamburg beispielsweise soll von 14.-16. Mai in den Deichtorhallen, der Mailänder Salone del Mobile von 5.-10. September oder die Pariser Maison & Objet von 9.-13. September 2021 stattfinden. Bis bleibt der Klick ins Online-Gelände. Wohntrends spiegeln auch die menschlichen Bedürfnisse wider, die sich in Einrichtungstrends wiederfinden. Die Gemütlichkeit steht dabei im Vordergrund.

(Quelle: www.moebelkultur.de, ambiente.messefrankfurt.com)

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